Mittwoch, 24. Januar 2018

Wer will mich?

Wer einen Garten hat, braucht
weder Fitneßstudio noch Urlaub!

Einsamer kleiner Garten sucht neue
Laubenpieper, die bereit sind ihn
liebevoll zu neuem Leben zu erwecken.
Wenn Sie frisches, chemiefreies Gemüse
und Obst aus eigenem Anbau lieben, wenn
Sie Ihren Kindern Natur nahe bringen wollen,
wenn Sie Gartenarbeit nicht scheuen,
und auch mal die angenehmen Seiten eines Kleingartens
und auch des Vereinslebens kennenlernen wollen,
dann sind Sie hier genau richtig.

Der Garten liegt nahe am Eingang der Gartenanlage
in schöner Ecklage und ist 232 qm groß, und wenn
Sie Weilheimer Bürger sind und wir Ihr Interesse
geweckt haben, dann wenden Sie sich bitte
an folgende Kontaktdaten:

KlgvSchwattach@web.de

Tel. 1. Vorstand Lothar Moser:  01515 9482060



 

Samstag, 13. Januar 2018

++++Eilmeldung++++

Im Gegensatz zu CDU, CSU und SPD
sind die Sondierungsgespräche der Vorstandschaft
des Kleingartenvereins Am Schwattach e. V. bezüglich
der Planung für das Gartenjahr 2018 heute
ohne größere Vorkommnisse und zur Zufriedenheit
aller Beteiligten in der Rekordzeit von
5 Stunden über die Bühne gegangen. Es wurde
auch niemand übermüdet vor der Tagungsstätte oder
beim Brötchenholen gesichtet ☺
Aber wir müssen ja auch keine neue Regierung bilden,
sondern nur eine vernünftige Jahresplanung zustande
bringen - und das ist und heute ganz gut gelungen,
sprich, wir hatten unsere jährliche Klausurtagung
in Percha.
Einzelheiten über die Termine werden demnächst
in den Schaukästen oder auch hier bekannt
gegeben.






Sonntag, 24. Dezember 2017

Türchen Nr. 24


 Die Heilige Nacht

Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!
Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: „Fürcht’t euch nicht!“
„Ich verkünd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.“
Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
zu singen dem süßen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein Lämmlein fromm.
Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König‘ mit ihrem Stern.
Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: „Gott in der Höh sei Ehr!“
(Eduard Mörike)

Ihr Lieben, heute hab ich das letzte Türchen unseres Adentskalenders
geöffnet und hoffe, ich konnte Euch damit ein täglich ein paar ruhige Minuten zwischen dem ganzen
Vorweihnachtsstress schenken.
Ich wünsche Euch allen und Euren Familien Frohe Weihnachten
und besinnliche und erholsame Feiertage.
Eure Christane


Samstag, 23. Dezember 2017

Türchen Nr.23


Morgen, Kinder, wird's was geben 

Morgen, Kinder, wird's was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor'gen Jahr,
wie's am Weihnachtsabend war?

Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit dem Herdchen
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?

Welch' ein schöner Tag ist morgen!
Viele Freunde hoffen wir;
uns're lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!
 
(Frank Schöbel )


Freitag, 22. Dezember 2017

Türchen Nr. 22


Weihnachten wird es für die Welt!

Weihnachten wird es für die Welt!
Mir aber – ist mein Lenz bestellt,
Mir ging in solcher Jahresnacht
Einst leuchtend auf der Liebe Pracht!
Und an der Kindheit Weihnachtsbaum
Stand Englein gleich der erste Traum!
Und aus dem eiskrystall’nen Schooß
Rang sich die erste Blüte los –
Seitdem schau‘ ich nun jedes Jahr
Nicht was noch ist – nur was einst war!

(Adele Schopenhauer)




Donnerstag, 21. Dezember 2017

Türchen Nr. 21


Winter-Sonnwend-Fest

Nun bedeckt der Schnee die Fluren weit und breit;
Der Wald, das Feld, der Garten sind verschneit,
Ein Leichentuch liegt auf der Erde.
Doch wissen wir, darunter formt sich still
Die Pflanze, die zum Lichte dringen will,
Und hofft, dass holder Frühling kommen werde.
Ringsum herrscht Friede. Froher Festestraum
Weht durch die Welt. Den trauten Tannenbaum
Ziert Lichterschmuck und Liebesspende.
Horch – Glockenklang! Ein würdiger Choral
Schwebt sanft verhallend über Berg und Tal –
Das ist die Zeit der Wintersonnenwende!
Du müdes Menschenherz, vom Leid erfasst,
Aufstöhnend unter bittrer Sorgen Last,
Du sollst dich nicht verloren wähnen!
Schon keimt der Trost, der künftig dich beglückt,
Die Liebe waltet, die den Lenz dir schmückt:
Ein Freudensonnenstrahl trinkt deine Tränen.
Verzage nicht! Sei stark und fasse Mut!
Gewiss, es wird noch alles, alles gut,
Und jeder Kummer hat ein Ende!
Die Hoffnung gießt, das wahre Weihnachtskind,
In alle Seelenwunden Balsam lind
zur Wonnezeit der Wintersonnenwende!

( Jakob Schiff · 1852-?)

Mittwoch, 20. Dezember 2017

Türchen Nr. 20

Dezember
 
Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.
Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.
Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, dass man’s versteht.
Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum.
Und wieder blüht in jedem Haus
der goldengrüne Baum.
Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
wie hold Christbäume blühn.
Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
und glaubst nicht mehr an ihn.
Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
Dann dröhnt das Erz und spricht:
„Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
und du kennst deinen nicht.“
(Erich Kästner)