Mittwoch, 15. Januar 2020

Wir sind wieder da ♥

Liebe Gartenfreunde,

vorerst wollen wir unseren blog mal wieder zum Leben erwecken, 
lange genughat er ja "geschlafen" ;)

Den Anfang machen gleich ganz viele Bilder, unser GF Jens M. 
war heute in der
Gartenanlage unterwegs und hat eine Fotostudie ĂŒber
 Hochbeete in unseren
GĂ€rten gemacht und da zeigt sich eine wirklich 
bemerkenswerte und vielfÀltige kreative Umsetzung
zum Thema Hochbeete. ,

Liebber Jens, lieben Dank fĂŒr die vielen Bilder!!!

© Bilder: Jens M.
















Montag, 24. Dezember 2018

TĂŒrchen Nr. 24

Die Heilige Nacht

 
Gesegnet sei die heilige Nacht,
die uns das Licht der Welt gebracht!
Wohl unterm lieben Himmelszelt
die Hirten lagen auf dem Feld.
Ein Engel Gottes, licht und klar,
mit seinem Gruß tritt auf sie dar.
Vor Angst sie decken ihr Angesicht,
da spricht der Engel: „FĂŒrcht’t euch nicht!“
„Ich verkĂŒnd euch große Freud:
Der Heiland ist geboren heut.“
Da gehn die Hirten hin in Eil,
zu schaun mit Augen das ewig Heil;
zu singen dem sĂŒĂŸen Gast Willkomm,
zu bringen ihm ein LĂ€mmlein fromm.
Bald kommen auch gezogen fern
die heilgen drei König‘ mit ihrem Stern.
Sie knieen vor dem Kindlein hold,
schenken ihm Myrrhen, Weihrauch, Gold.
Vom Himmel hoch der Engel Heer
frohlocket: „Gott in der Höh sei Ehr!“

(Eduard Mörike)

Ich wĂŒnsche Euch allen von Herzen Frohe Weihnachten
und besinnliche Feiertage im Kreise Eurer Lieben!

Sonntag, 23. Dezember 2018

TĂŒrchen Nr. 23


Der Traum

Ich lag und schlief; da trÀumte mir
ein wunderschöner Traum:
Es stand auf unserm Tisch vor mir
ein hoher Weihnachtsbaum.
Und bunte Lichter ohne Zahl,
die brannten ringsumher;
die Zweige waren allzumal
von goldnen Äpfeln schwer.
Und Zuckerpuppen hingen dran;
das war mal eine Pracht!
Da gab’s, was ich nur wĂŒnschen kann
und was mir Freude macht.
Und als ich nach dem Baume sah
und ganz verwundert stand,
nach einem Apfel griff ich da,
und alles, alles schwand.
Da wacht‘ ich auf aus meinem Traum,
und dunkel war’s um mich.
Du lieber, schöner Weihnachtsbaum,
sag an, wo find‘ ich dich?

(Hoffmann von Fallersleben)


Samstag, 22. Dezember 2018

TĂŒrchen Nr. 22


Weihnachtslied

Vom Himmel bis in die tiefsten KlĂŒfte
Ein milder Stern herniederlacht;
Vom Tannenwalde steigen DĂŒfte
Und hauchen durch die WinterlĂŒfte,
Und kerzenhelle wird die Nacht.
Mir ist das Herz so froh erschrocken,
Das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
Mich lieblich heimatlich verlocken
In mÀrchenstiller Herrlichkeit.
Ein frommer Zauber hÀlt mich nieder,
Anbetend, staunend muß ich stehn,
Es sinkt auf meine Augenlider,
Ein goldner Kindertraum hernieder,
Ich fĂŒhl’s, ein Wunder ist geschehn.

(Theodor Storm)


Freitag, 21. Dezember 2018

TĂŒrchen Nr. 21


 BlĂŒh denn, leuchte, goldner Baum

BlĂŒh denn, leuchte, goldner Baum,
Erdentraum und Himmelstraum;
blĂŒh und leuchte in Ewigkeit
durch die arme Zeitlichkeit!
Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen fröhlich sein,
fröhlich durch den sĂŒĂŸen Christ,
der des Lebens Leuchte ist.
Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen tapfer sein
auf des Lebens Pilgerbahn,
kÀmpfend gegen Lug und Wahn.
Sei uns Bild und sei uns Schein,
dass wir sollen heilig sein,
rein wie Licht und himmelsklar,
wie das Kindlein Jesus war!

(Ernst Moritz Arndt)


Donnerstag, 20. Dezember 2018

TĂŒrchen Nr. 20


Vorfreude auf Weihnachten

 
Ein Kind – von einem Schiefertafel-SchwĂ€mmchen
UmhĂŒpft – rennt froh durch mein GemĂŒt.
Bald ist es Weihnacht! – Wenn der Christbaum blĂŒht,
Dann blĂŒht er FlĂ€mmchen.
Und FlÀmmchen heizen. Und die WÀrme stimmt
Uns mild. – Es werden Lieder, DĂŒfte fĂ€cheln. –
Wer nicht mehr FlĂ€mmchen hat, wem nur noch FĂŒnkchen glimmt,
Wird dann doch gĂŒtig lĂ€cheln.
Wenn wir im Traume eines ewigen Traumes
Alle unfeindlich sind – einmal im Jahr! –
Uns alle Kinder fĂŒhlen eines Baumes.
Wie es sein soll, wie’s allen einmal war.
 (Joachim Ringelnatz)